In meiner Malerei sind oft sehr persönliche Themen verarbeitet, sie zeigen die weniger leicht aushaltbaren Seiten des Lebens. Das sagen Titel wie sad ones oder meeting the unconscious. Gleichzeitig strahlen sie aber eine innere Kraft und Präsenz aus. Dies zeigt sich nicht nur in der intensiven Farbgebung. 

Und die Bilder verweigern sich einer Zuordnung von geschlechtsspezifischen Rollenzuschreibungen. 

Ich arbeite hier sehr intuitiv und spontan in Gouache und Acryl, meist auf Karton. Die Arbeiten weisen viele Schichten auf, sind gekratzt, gemalt, gespachtelt, gezeichnet und oft werden Farbschichten auch wieder abgetragen. 

Die Arbeiten der Serie faces sind 2017 entstanden, sie sind großformatiger und auf Papier gearbeitet.